Wo finden Projekte in der Medizin- und Gesundheitsforschung eigentlich Fördermittel, wenn öffentliche Programme allein nicht reichen? Stiftungen sind eine Antwort darauf, auch wenn ihre Rolle im Projektalltag häufig unterschätzt wird. Medizin.NRW widmet diesem Thema eine eigene Online-Veranstaltung und gibt einen ersten Einstieg in die Fördermöglichkeiten, die Stiftungen für die Gesundheitsforschung bereithalten.
Was sind Stiftungen?
Das Prinzip einer Stiftung ist einfach: Ein Stifter möchte sich langfristig für einen gemeinnützigen Zweck engagieren und bringt dazu sein Vermögen in eine Stiftung ein. Rund zwei Drittel der Stifter in Deutschland sind Privatpersonen, oft betätigen sich aber auch Organisationen als Stifter.
Den Zweck einer Stiftung bestimmt der Stifter. Dieser Zweck ist fortan festgeschrieben und darf nicht wesentlich geändert werden. 90 Prozent der Stiftungen verfolgen gemeinnützige Zwecke und fördern zum Beispiel Bildungsangebote oder setzen sich für die Erforschung seltener Krankheiten ein.
Quelle: Bundesverband Deutscher Stiftungen
Was machen Stiftungen?
- Stiftungen regen Debatten an, fördern Innovationen und engagieren sich in Forschung und Lehre.
- Einige Stiftungen bieten interessante Möglichkeiten für die Projektförderung im Bereich der Medizin- und Gesundheitsforschung.
Zu diesen Fördermöglichkeiten geben wir einen ersten Einstieg und Überblick.
Programm
- Begrüßung und Kurzvorstellung Medizin.NRW
Patrick Guidato, Medizin.NRW - Fördermöglichkeiten durch Stiftungen
Katja Kuhlmann & Karsten Georg, Medizin.NRW
Auswahl der vorgestellten Stiftungen (Änderungen vorbehalten): Alzheimer Forschung Initiative, Deutsche Krebshilfe, Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, Heinrich-Herz Stiftung, Humboldt-Stiftung, Stiftung KinderHerz, Volkswagen Stiftung … und weitere! - Fragen & Antworten
Alle Teilnehmenden - Verabschiedung durch Medizin.NRW
Patrick Guidato, Medizin.NRW
📅 28. September 2026
💻 Online
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.