Geschlechtersensible Gesundheitsversorgung: Unterschiedlich behandelt – besser versorgt!

Geschlechtersensible Gesundheitsversorgung: Unterschiedlich behandelt – besser versorgt!

Frauen und Männer können unterschiedliche Krankheitsrisiken haben, Symptome anders zeigen oder verschieden auf Therapien reagieren. Neben biologischen Faktoren spielen dabei auch soziale Einflüsse eine Rolle. Für Diagnostik, Behandlung und Prävention wird der Blick auf geschlechtsspezifische Unterschiede deshalb immer wichtiger.

Mit der Veranstaltung „Geschlechtersensible Medizin“ lädt Medizin.NRW dazu ein, aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und medizinischer Praxis näher zu betrachten. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zeigen, welche Rolle das Geschlecht bei psychischen, neurologischen, onkologischen sowie endokrinologischen und metabolischen Erkrankungen spielt.

Begrüßung und Grußworte
Staatssekretär Matthias Heidmeier, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
Dr. med. Sven Dreyer, Präsident der Ärztekammer Nordrhein
Dr. med. Johannes Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Einführung und Moderation
Professorin Dr. med. Sabine Oertelt-Prigione, MSc, Professorin an der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld und der Radboud-Universität Nijmegen

Geschlechterunterschiede bei psychischen Erkrankungen
Universitäts-Professor Dr. med. Bernhard Baune, MPH, MBA, FRANZCP, Klinikdirektor der Klinik für Psychische Gesundheit; Direktor der Labordivision für Molekulare Neurobiologie der Psychischen Gesundheit des Universitätsklinikums Münster

One Size Fits All? – Warum Geschlecht in der Neurologie entscheidend ist
Professorin Dr. med. Dagny Holle-Lee, Oberärztin der Klinik für Neurologie, Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerz- und Schwindelzentrums Essen, Universitätsklinikum Essen

Geschlechteraspekte bei Krebserkrankungen
Privatdozentin Dr. med. Andrea Kindler-Röhrborn, Co-Gründerin Institut für Geschlechtersensible Medizin, Senior Scientist, Universitätsmedizin Essen

Endokrinologische und metabolische Erkrankungen: Geschlechterspezifische Betrachtungen
Dr. med. Jenny Bischoff, Oberärztin der Sektion Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselmedizin, Medizinische Klinik 1, Uniklinikum Bonn (UKB)

Podiumsdiskussion mit allen Referierenden

Ergänzend zur Veranstaltung wird vom 16. September bis 14. Oktober 2026 die Wanderausstellung zum Thema „Geschlechtersensible Medizin“ im Haus der Ärzteschaft präsentiert.

In der Pause der Veranstaltung steht Ihnen Dr. med. Christiane Groß M.A., Allgemeinärztin und Psychotherapeutin aus Wuppertal sowie Ehrenpräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und mit 4 Fortbildungspunkten anerkannt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

02.10.2026

15:00 -

17:45

Haus der Ärzteschaft
Tersteegenstraße 9, 40474 Düsseldorf

Zur Veranstaltung

Zum Programm

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