Innovationspartnerschaften für eine digitale, nachhaltige und zukunftssichere Gesundheitsbranche

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Innovations­partnerschaften

Wir begleiten innerhalb des CSI Projekts Innovationspartnerschaften von Anwender*innen aus der Gesundheitswirtschaft, Entwickler*innen und Hersteller*innen von Medizin- und Nachhaltigkeitsprodukten, Software- und Netzwerktechnologien, Startups, Hochschulen und Organisationen bei der Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Projekten mit Coaching und Workshops.

So entstehen Cross-Innovationen, die unterschiedliche Innovationsfelder miteinander verbinden – etwa  Gesundheitswirtschaft mit Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Energie oder innovativem Bauen.

Insgesamt werden im Projekt bis spätestens Ende 2027 bis zu zehn Partnerschaften begleitet, die von einer Jury ausgewählt werden.

Kontakt

Malvine Klecha digitalHUB Aachen

Malvine

Klecha

digitalHUB Aachen e.V.

Wie läuft eine Innovationspartnerschaft ab?

1. Schritt: Bewerbungsphase
Es gibt in dem Projektzeitraum insgesamt drei Bewerbungsrunden.
Aktuell kannst du dich wieder bis zum 15.06.26 um eine Innovationspartnerschaft bewerben. Die dritte und letzte Bewerbungsrunde ist Ende diesen Jahres geplant. 

2. Schritt: Kick-off
Nach Auswahl deiner Innovationspartnerschaft durch eine Fachjury legt ihr gemeinsam in einem Kick-off im digitalHUB los. Dort werden Ziele, Erwartungen und Rollen klar definiert. Der Workshop schafft Transparenz über Vorgehen, die ersten Schritte und die Art der Zusammenarbeit und legt damit die Grundlage für eine erfolgreiche Projektumsetzung.

3. Schritt: Arbeitsphase Innovationspartnerschaft
Jede Partnerschaft kann bis zu 10 individuelle Workshops bis spätestens zum Ende des Projekts 2027 nutzen, um ihre Idee bestmöglich und fokussiert weiterzuentwickeln. 

Dein individuell begleiteter Innovationsprozess

Welche Innovationsworkshops sind grundsätzlich während der Partnerschaft möglich?
Hier findest du eine Auswahl an Formaten, die wir je nach individueller Zielsetzung anbieten:

Idee schärfen und Perspektiven verbinden

Strukturierte Ideenweiterentwicklung mit Innovationspartnern: Die bestehende Geschäftsidee wird gezielt weiterentwickelt und durch die Expertise und Perspektiven der beteiligten Partner und Partnerinnen ergänzt. Ziel ist es, neue Impulse aufzunehmen und die Qualität der Idee zu verbessern.

Anwender verstehen und kristallklare Mehrwerte schaffen

Mit dem Value Proposition Canvas tiefes Nutzerverständnis aufbauen: Dieser Workshop vertieft das Wertangebot aus Sicht der Anwender. Mithilfe des Value Proposition Canvas werden Zielkunden klar segmentiert und deren Jobs, Pains und Gains identifiziert. Darauf aufbauend wird das Werteversprechen der Lösung als Grundlage für die spätere Validierung der Geschäftsidee präzisiert.

Das Geschäftsmodell strategisch aufbauen

Entwicklung eines belastbaren Business Models: Gemeinsam wird ein klar strukturiertes und visuell aufbereitetes Geschäftsmodell erarbeitet. Alle neun zentralen Bausteine eines guten Geschäftsmodells werden geschärft, um eine belastbare wirtschaftliche Grundlage zu schaffen.

Ideen greifbar machen

Konzept- und Prototypenentwicklung: Zentrale Funktionen und Leistungsmerkmale der Geschäftsidee werden konzeptionell anschaulich dargestellt. Die visuelle Konkretisierung unterstützt das gemeinsame Verständnis und erleichtert die weitere Vertestung der Idee.

Marktcheck in der Praxis

Hypothesen entwickeln, testen und validieren: Auf Basis der Geschäftsidee werden zentrale Annahmen zu Zielkunden, Machbarkeit und Rentabilität herausgearbeitet, praxisnahe Testformate wie Kundeninterviews ausgewählt und gemeinsam die konkrete Durchführung geplant.

Lernen, anpassen, weiterdenken

Testingphase Learn & Reflect: Durch iteratives Lernen werden die Ergebnisse der durchgeführten Tests gemeinsam ausgewertet. Erkenntnisse fließen systematisch in die Weiterentwicklung und Optimierung der Geschäftsidee ein und erhöhen deren Markt- und Umsetzungschancen.

Wege zur Förderung und Finanzierung

Hilfestellung für Innovationsvorhaben: Die AGIT gibt einen praxisnahen Überblick über passende Förder- und Finanzierungsmittel und unterstützt die Innovationspartnerschaft in Patentfragen. Die Geschäftsidee wird gemeinsam in einem Beratungsgespräch eingeordnet und nächste Schritte zur Nutzung von Unterstützungsangeboten aufgezeigt.

Individuelle Vertiefung nach Bedarf

Flexible Zusatzworkshops zur gezielten Begleitung: Neben den aufgeführten Workshops stehen weitere individuell gestaltbare Zusatzworkshops zur Verfügung, die bedarfsorientiert im Projektverlauf eingesetzt werden können. Gerade in den Lern- und Validierungsphasen besteht die Möglichkeit einer intensiven und fortlaufenden Begleitung durch weitere Workshops, um Entwicklungsfortschritte gezielt zu sichern und die Geschäftsidee kontinuierlich zu schärfen.

Nutze die Chance, die digitale und nachhaltige Transformation der Gesundheitswirtschaft in der Region Aachen mit innovativen Projekten und Geschäftsideen mitzugestalten – Bewirb dich jetzt um eine Innovationspartnerschaft!

News zu aktuell laufenden Partnerschaften

KI-API-Plattform für die Pflegebranche
Innovationspartner: MAXAEL Systems UG, Meknes LongLife GmbH, Heilpraktikerin Helga Engels

Eine modulare API-Plattform mit KI-Baukasten als technisches Assistenzsystem für Pflegekräfte.
Über eine einheitliche Schnittstelle können Softwareanbieter fertige, pflegespezifische KI-Funktionen (z. B. Spracherkennung, Textanalyse, automatische Zusammenfassungen) DSGVO-konform in ihre Softwarelösungen integrieren.

Dadurch erhalten Pflegekräfte KI-gestützte Automatisierungen wie beispielsweise sprachbasierte Eingaben, die den täglichen Dokumentationsaufwand deutlich reduzieren – ohne dass sie ein neues System erlernen müssen oder regulatorische Risiken eingehen. Gleichzeitig werden etablierte Softwarehäuser von der Notwendigkeit befreit, eine eigene KI-Infrastruktur aufbauen zu müssen.

Kick-off im digitalHUB
Festlegen von Zielen, Erwartungen und Rollen
Interviews beim Innovationspartner Meknes
Anwenderbefragungen von Pflegekräften zum Dokumentationsalltag im ambulanten Pflegedienst

Rollatoren als Lifestyleprodukt
Innovationspartner: hiptron, Haus Cadenbach GmbH

Ein vernetztes Mobilitätssystem für Rollatoren, das Sicherheit, Motivation und soziale Teilhabe miteinander verbindet

Ein Rollator ist heute ein passives Hilfsmittel. Durch ein zusätzlich anbringbares Sensor-Modul und eine dazugehörige Mobilitäts-App wird er jedoch Teil eines vernetzten Ökosystems für personalisierte Empfehlungen, Sicherheitswarnungen und motivierende Feedback-Loops. Der Sensor ist beispielsweise mit Beleuchtung, GPS und einem Notfallknopf ausgestattet. Das erhöht die Sicherheit und ermöglicht zugleich smarte Funktionen wie das Tracking von Bewegungsmustern.

Passende App-Inhalte fördern die Bewegungsmotivation, unterstützen die Prävention und ermöglichen ein Community-Building.

Kick-off im digitalHUB
Festlegen von Zielen, Erwartungen und Rollen

Erste Jurysitzung: Vier Innovationspartnerschaften ausgewählt

Auf der ersten Jurysitzung am 27. November 2025 wurden nach der ersten Bewerbungsphase bereits vier Innovationspartnerschaften ausgewählt, die in den kommenden Monaten digitale Lösungen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung entwickeln werden.

1. JURYSITZUNG  INNOVATIONSPARTNERSCHAFTEN.

Unsere Partnerbörse

Du kannst dir als Krankenhaus/Klinik, Pflegeheim/Pflegedienst, Arztpraxis, Krankenkasse, Apotheke, Kommune, Unternehmen oder Forschungseinrichtung vorstellen, eine Innovationspartnerschaft einzugehen, um bei der Entwicklung einer innovativen Idee für die Gesundheitswirtschaft direkt zu unterstützen und das eigene Arbeitsumfeld langfristig zu optimieren? 

Dann klicke dich gerne durch unsere Partnerbörse mit Ideen, die aktuell auf der Suche nach passenden Partnern sind. 

Etwas Interessantes dabei? Dann komm direkt auf uns zu und erfahre mehr unter csi@hubaachen.de

Personalisierte Medizin durch 3D-Druck - Layer Performance

Eine neuartige Software verbessert 3D-Druckprozesse in der Medizintechnik – mit weniger Material- und Energieverbrauch und besserer Qualität bei individuellen Prothesen und Einlegesohlen. Herausforderung Additive Fertigung (AF; auch: 3D-Druck) eröffnet in Medizin und Gesundheit neue Möglichkeiten:

Intelligente Sensoren für einen sicheren Alltag in der Pflege oder Zu Hause! – Obulux

Ein digitales Sensor- und Alarmsystem unterstützt stationäre und ambulante Pflege, erkennt kritische Situationen frühzeitig und steigert Sicherheit, Effizienz und Pflegequalität in Aachen. Herausforderung Pflegekräfte müssen im stationären und mobilen Alltag viele Risiken zu relevanten Patientenereignissen

Next Generation Cell-Free Protein Synthesis (CFPS) - SwiftBio Technologies

Eine Plattform für zellfreie Proteinsynthese produziert Proteine in unter 2 Stunden effizient, stabil bei Raumtemperatur und vielseitig einsetzbar für Forschung, Industrie und Gesundheit. Herausforderung Aktuelle Methoden zur Proteinproduktion, darunter traditionelle zellbasierte Systeme und bestehende CFPS-Plattformen,

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Protein neu gedacht - Dr.Drop

Eine neuartige Brausetechnologie überwindet Löslichkeitsbarrieren von Proteinen und schafft eine nachhaltige, praxisnahe Lösung für die gesunde Ernährung von morgen.   Herausforderung Eine zentrale Herausforderung liegt darin, dass Proteine von Natur aus schwer wasserlöslich sind und

Digitale Entscheidungshilfe für die zirkuläre Bodensanierung

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