IH-Rettungsrobotik

©Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V.

Die Rettung von Menschen aus Hochrisikoumgebungen, etwa bei CBRN-Lagen, nach Explosionen oder Erdbeben sowie in militärischen Bedrohungslagen, gehört zu den anspruchsvollsten und zeitkritischsten Aufgaben für Einsatzkräfte. Im Innovation Hub Rettungsrobotik werden technische Unterstützungssysteme für die gesamte Rettungskette entwickelt und erprobt – von Erkundung und Vitaldatendetektion über Triage bis hin zu Bergung und Transport.

Im Teilvorhaben der Uniklinik Aachen entsteht ein kompaktes, autarkes Sensorsystem, das flexibel auf Drohnen und Bodenrobotern zur autonomen Vorerkundung und Priorisierung von Patienten eingesetzt werden kann. Durch ein multimodales Kamerasystem werden Personen auch unter schwierigen Sicht- und Einsatzbedingungen erkannt und kontaktlos untersucht. Mithilfe KI-gestützter Signalverarbeitung können Vitalparameter wie beispielsweise Herz- und Atemfrequenz direkt auf dem System abgeleitet und in Echtzeit an die Einsatzleitung übermittelt werden.

Nutzen für die Praxis

  • Reduzierung von Risiken für Einsatzkräfte in lebensfeindlichen Umgebungen

  • Stärkung der Reaktionsfähigkeit zivil-militärischer Gefahrenabwehr

  • Verbesserung der Lageerfassung durch technologisch unterstützte Vorerkundung, sowie kontaktloser Patientensichtung und Triage

  • Verbesserung der Versorgungsqualität für Patienten durch Verkürzung der Rettungszeiten und kontinuierliches Monitoring der Vitalparameter

Kontakt

Uniklinik RWTH Aachen, Klinik für Anästhesiologie, AcuteCare InnovationHub
Maria-Lenka
Wolter
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